Kanotix auf dem Firmen-Desktop

Dienstag, 18. Juli 2006

ConfigDer heute viel zitierte Forenbeitrag sei hier auch erwähnt: Linux on the Corporate Desktop: Success with Kanotix auf kanotix.com beschreibt das Szenario in einer australischen Weinhandelsfirma mit vielen Außenstellen. Eingesetzt wird eine angepaßte Kanotix-Live-CD, die komplett im RAM der Client-PCs läuf, die wiederum jede Menge Arbeitsspeicher haben (müssen). Einschränkend sei hinzugefügt, daß fast alle Vorgänge in besagter Firma softwareseitig über das Netz erledigt werden, bspw. Domino Web Access und ERP via Telnet/SSH zum Einsatz kommen. Der Rest wurde plattformübergreifend angelegt (OpenOffice/Firefox) – was dann auf dem Client läuft, ist in der Tat reichlich schnurz.

WindowsXP unter QEMU

Dienstag, 20. Juni 2006

KonfigHow to run Windows XP under Ubuntu Dapper auf maconstuff.blogspot.com zeigt in Kurzform die Installation von WinXP unter QEMU und Ubuntu Dapper einschließlich des Updates auf XP SP2. Hilfreich sind ebenfalls die Kommentare bzgl. Verbesserung der Quemu-Geschwindigkeit mit Link zu einem Beitrag im Ubuntu Forum zur Installation von KQEMU. Austausch zum und vom Image erfolge wie üblich uber Samba-Shares. Erwartet nicht, daß sowas auf Anhieb läuft! Der Autor des Beitrags brauchte XP für Microweichs Visual Studio. Ähem.

QEMU ist ein CPU-Emulator rsp. eine virtuelle Maschine. KQEMU ist ein Zusatztool für x86-Rechner, das durch Virtualisierung einen erheblichen Geschwindigkeitszuwachs erreicht. Und der Wikipedia-Link zu QEMU.

OpenOffice-Menüs anpassen

Freitag, 26. Mai 2006

OODiesmal nicht in ihrem Blog, sondern auf searchopensource.com schreibt Solveig Haugland über Easing migration with the OpenOffice.org menu and toolbar configuration tools. Der ämüsante Teil zuerst: Die Migration von M$office zu OpenOffice wird als großes Upgrade verkauft. Man ändert alle OOo-Menüs M$-like um um schiebt den Benutzern das als Microweichs neueste Wunderwaffe unter. Den Berichten eines ihrer Leser zufolge verlief dadurch diese Art der Migration verhältnismäßig reibungslos. ;-)

Netter Einstieg, wiederum ein sehr informativer Artikel. Anpassen von OOo-Menüs und Toolbars, vom Erstellen eigener Menüs und Tastaturkürzel und die Verteilung der veränderten Konfiguration auf viele Maschinen.

I like teaching toolbar configuration in class, because it’s one of those features that’s both useful and fun. There’s an enjoyable feeling of power that comes from totally changing how an application looks, in a matter of minutes.

Genau, Spaß machen soll es schließlich auch.

Bristol wechselt zu StarOffice

Dienstag, 28. Februar 2006

tuxDie englische Stadt Bristol migriert ihre Office-Infrastruktur mit 5.500 Arbeitsplätzen von (hauptsächlich) Microweich Office zu Suns StarOffice. Gründe waren einmal Microweichs Lizenzpolitik, als auch das offene Dateiformat von StarOffice. Der Artikel auf O’Reillys linuxdevcenter.org beschreibt das Vorgehen und die Widerstände, die sich im Verlauf der Migration ergaben. Nicht zuletzt der Support von Sun und deren Hilfe bei der Erarbeitung individueller Lösungen sowie die TCO (Total Cost of Ownership) gaben den Ausschlag.

Interessant sind die weiterführenden Links, insbesondere zu Seiten der Open Source Academy, die einigen Lesestoff zum Thema bereithält. Die OSA fördert und berät beim Einsatz von Open Source Software in britischen Lokalverwaltungen. Interessanter Stoff dabei: Building a Business Case for StarOffice or OpenOffice.org

Reichlich Dokumentation zum Migrationsprojekt der Stadt Bristol findet man über die OSA unter Bristol City Council, das sieht nach einer kleinen Fundgrube aus: Trainingsmaterial für die Mitarbeiter, Videos, Dateien und Macros pp., und:

Bristol is also offering Council officers the opportunity to visit Bristol, meet the implementation team, ask questions about the challenges faced and solutions we have developed, and hear from users who have been through the migration to StarOffice.