Fussball-Halbjahreskalender 2020 Januar bis Juni mit ics-Datei

Montag, 30. Dezember 2019

Der Halbjahreskalender Januar bis Juni 2020 A4 Querformat mit den Terminen der 1. Bundesliga, CL, EL, Länderspielen und DFB-Pokal als PDF mit zugehörigem LaTeX-Quelltext. Dazu die ics-Kalenderdatei zum Einbinden in Kalenderprogramme mit allen Terminen der 1. Bundesliga, Champions League, Europa League, Pokal und Länderspielen. Der TeX-Quelltext beinhaltet aus praktischen Gründen auch die Termine Juli bis Dezember 2020, ergibt dann zusätzlich einen Blanko-Halbjahreskalender für diese Zeit.

  fussballkalender-2020a.pdf (21,8 KiB, 463 Hits)
Fußball-Halbjahreskalender 2020 Januar bis Juni auf einer A4-Seite quer, PDF-Datei zum Ausdrucken. Gesetzt mit XeTeX als Hack von Robert Krauses A calender for doublesided DIN-A4 (öffnet in neuem Fenster/Tab) auf TeXample.net.

  fussballkalender-2020a.tex (10,9 KiB, 509 Hits)
LaTeX-Quelltext des Halbjahreskalenders mit allen Fußballterminen des Jahres 2020 (Januar bis Dezember) für 2 Halbjahreskalender auf zwei A4-Seiten. Benötigt das tikz-Paket. Feiertage für Berlin 2020, aus praktischen Gründen sind die Daten für das zweite Halbjahr dabei.

  fussballtermine-2020a.ics (20,0 KiB, 465 Hits)
Fußballtermine 2020, 1. Halbjahr Januar bis Juni 2020: Bundesliga, EL = Europa League, CL = Champions League, DFB-Pokal und Länderspiele. Die ics-Datei läßt sich etwa in Thunderbird einbinden oder in diverse Kalenderprogramme importieren. Champions League mit Zeitangabe, sonst ganztägige Termine.

Literatur im Radio zum Nachhören: Elias Canetti, Jonathan Safran Foer

Mittwoch, 25. Dezember 2019

Elias Canettis „Die Blendung“ (Amazon-Link) in einem zwölfteiligen Hörspiel aus dem Jahr 2013 auf Bayern2. Mit Manfred Zapatka, Samuel Finzi, Birgit Minichmayr, Johannes Silberschneider, Wolfgang Böck und anderen. Alle Teile sind als Podcast erhältlich von insgesamt 10 Stunden Dauer, dazu ein Gespräch mit dem Regisseur Klaus Buhlert, jeweils mit direktem Link zum mp3.

SWR2 bringt über die Weihnachtsfeiertage eine zweiteilige Hörspielfassung von „Alles ist erleuchtet“ (Amazon-Link) aus dem Jahr 2004 nach dem gleichnamigen Roman von Jonathan Safran Foer mit Wanja Mues, Samuel Weiss, Matthias Habich, Rosemarie Fendel u. v. a., in guter mp3-Qualität: Teil 1 und Teil 2. Der direkte Link zum mp3 befindet sich unterhalb des Players. Manche kennen die Geschichte auch aus der gleichnamigen Verfilmung mit Elijah Wood, wobei der Roman besser sein soll als der Film. Das Problem haben Literaturverfilmungen aber immer.

  • Canetti, E.. (2012). Die Blendung FISCHER Taschenbuch.
    [Bibtex]
    @Book{Canetti2012,
    title = {Die Blendung},
    publisher = {FISCHER Taschenbuch},
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    author = {Elias Canetti},
    ean = {9783596903214},
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  • Foer, J. S.. (2005). Alles ist erleuchtet FISCHER Taschenbuch.
    [Bibtex]
    @Book{Foer2005,
    title = {Alles ist erleuchtet},
    publisher = {FISCHER Taschenbuch},
    year = {2005},
    author = {Jonathan Safran Foer},
    ean = {9783596156283},
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Literatur im Radio zum Nachhören: Uwe Johnson, Horst Krüger, John Dos Passos

Freitag, 15. November 2019

Literatur im Radio als Lesung oder Hörspiel, die man sich nicht entgehen lassen sollte, solange sie noch nicht depubliziert worden ist (Links öffnen sich in neuem Fenster).

Uwe Johnson Mutmassungen über Jakob (Amazon-Link) in einer dreiteiligen Lesung mit Gert Haucke. Bei Bayern 2 in geringerer Qualität auf der Podcast-Seite oder in guter Qualität auf der Seite zur jeweiligen Sendung zu bekommen: Teil 1, Teil2 und Teil 3. Dort die XL-Fassung wählen.

Horst Krüger Das zerbrochene Haus. Ein Jugend in Deutschland (Amazon-Link). Der autobiografische Roman einer Jugend im Dritten Reich erschien 1966 und erlebt 2019 zum 100. Geburtstag des Autors eine Wiederveröffentlichung. Besprechungen zur aktuellen Ausgabe des Buches gibt es in der Zeit, Frankfurter Rundschau und dem Berliner Tagesspiegel. Vom Autor selbst gelesen gibt es beim rbb Kulturradio die Fassung von 1982 in 12 Teilen als direkten mp3-Download.

John Dos Passos Manhattan Transfer (Amazon-Link) als dreiteiliges Hörspiel in der Version „Directors Cut“ aus dem Jahr 2016 bei SWR2 für 3 Monate zum Nachhören. Mit den Sprechern Stefan Konarske, Maren Eggert, Max von Pufendorf, Ulrich Noethen, Andreas Pietschmann, Milan Peschel, Dörte Lyssewski, Sophie Rois u. a. Tipp: Geht man mit abgeschaltetem Javascript bzw. Adblocker auf die Seite und klickt auf den Player, kommt eine Fehlermeldung mit Direktlink zur mp3-Datei.

  • Johnson, U.. (1992). Mutmassungen über Jakob Suhrkamp Verlag AG.
    [Bibtex]
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    title = {Mutmassungen über Jakob},
    publisher = {Suhrkamp Verlag AG},
    year = {1992},
    author = {Uwe Johnson},
    isbn = {3518118188},
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  • Krüger, H.. (2019). Das zerbrochene Haus Schoeffling + Co..
    [Bibtex]
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    title = {Das zerbrochene Haus},
    publisher = {Schoeffling + Co.},
    year = {2019},
    author = {Horst Krüger},
    isbn = {3895610143},
    pagetotal = {216},
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  • Passos, J. D.. (2018). Manhattan Transfer Rowohlt Taschenbuch.
    [Bibtex]
    @Book{Passos2018,
    title = {Manhattan Transfer},
    publisher = {Rowohlt Taschenbuch},
    year = {2018},
    author = {John Dos Passos},
    isbn = {3499269392},
    pagetotal = {539},
    }

Die Berliner Rechenmaschinenfabrik Ludwig Spitz & Co

Donnerstag, 07. November 2019

Im Kreuzberger „Puttkamerhof“ in der Puttkamerstraße gründeten der Ingenieur Ludwig Spitz und der Techniker Robert Rein 1907 die Ludwig Spitz & Co. zur Produktion und zum Vertrieb von mechanischen Rechenmaschinen. Die TIM- (Time Is Money) und UNITAS-Maschinen waren zunächst sehr erfolgreich, man gründete noch vor dem Ersten Weltkrieg Vertriebsfilialen in New York, Wien und Paris.

Spitz ging 1910 in seine Vaterstadt Wien zurück und gründete dort eine Handelsgesellschaft mit Alleinvertriebs-Vertrag für die Berliner Firma: Von Wien aus wurde der Verkauf der gesamten Berliner Produktion von Spitz & Co. organisiert. In den ersten sieben Jahren konnte man 6000 Maschinen verkaufen und erzielte einen Umsatz von mehreren Millionen Mark. 1924 bezog man eigene Fabrikräume in der Schöneberger Eresburgstraße gegenüber der Schultheiss-Mälzerei.

Ludwig Spitz Fabrikgebaeude

Während die Konkurrenz stark aufgeholt hatte und auf kleine, leichte Rechenmaschinen setzte, stagnierte die technische Entwicklung bei Spitz & Co, und für die Serienfertigung neuer innovativer Geräte fand man wohl keine Geldgeber.[1]

Jedoch waren die Geräte offenbar so fortschrittlich, daß sie sich zunächst noch – technisch weitgehend unverändert – einige Jahre lang verkaufen ließen. So produzierte man bis Anfang der 1930er Jahre weiter technisch robuste, aber nicht mehr ganz moderne Geräte. Danach folgte eine zeitweise Stilllegung, ab 1934 auch die Vermietung der Produktionsräume.

Nach dem „Anschluß“ Österreichs wurden auch dort die „Nürnberger Rassengesetze“ und deren Fortführungen angewendet. Und ab hier wird die Geschichte lückenhaft und die Quellenlage dünn, man ist auf Indizien angewiesen.[2] Der jüdische Inhaber Spitz wurde 1939 wahrscheinlich genötigt, sich von seiner Frau zwangsscheiden zu lassen. Seine Wiener Firma annoncierte nun unter dem Namen „Ludwig Spitz & Co, Nachfolger“, was auf einen größeren Umbau hindeutet. Weitgehend verarmt, wurde Spitz 1942 ins Ghetto Riga deportiert. Dort verliert sich die Spur. 1949 wurde er von seiner Frau für tot erklärt.

Unter neuen Eigentümern verschwand 1942 der Name Ludwig Spitz bei der Berliner Firma endgültig. Wer die neuen Eigentümer waren, ist nicht klar. Das Unternehmen firmierte nun unter dem Namen „TIM-UNITAS Gesellschaft“ und betrieb Metallverarbeitung, daneben vermietete man wieder Produktionsräume. Mit dem Konkursverfahren 1982 fand die Unternehmensgeschichte schliesslich ihr Ende. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und wird heute von diversen Gewerben genutzt.

Wer sich näher für die Firmengeschichte und vor allem die Rechenmaschinen von Spitz & Co. interessiert, wird in den beiden Quellennachweisen fündig, beide Artikel stehen zum privaten Gebrauch auf rechnerlexikon.de als PDF online, URL siehe BibTeX-Eintrag.

[1] Anthes, E., & Reese, M.. (2015). Die Firma Ludwig Spitz & Co Berlin. Historische Bürowelt(100), 3-14.
[Bibtex]
@Article{anthes2015,
author = {Erhard Anthes and Martin Reese},
title = {Die Firma Ludwig Spitz \& Co Berlin},
journal = {Historische Bürowelt},
year = {2015},
number = {100},
pages = {3-14},
url = {http://www.rechnerlexikon.de/artikel/Anthes/Reese_2015},
}
[2] Reese, M., & Waldbauer, H.. (2018). Ludwig Spitz. Historische Bürowelt(114), 18-20.
[Bibtex]
@Article{reese2018,
author = {Martin Reese and Helmut Waldbauer},
title = {Ludwig Spitz},
journal = {Historische Bürowelt},
year = {2018},
number = {114},
pages = {18-20},
url = {http://www.rechnerlexikon.de/artikel/Reese/Waldbauer_2018},
}