Ed Wood heute auf Arte

Freitag, 19. Dezember 2008

FilmFreunde des Trash kommen in der Nacht von Freitag auf Samstag 19./20.12. voll auf ihre Kosten. Um 0:15 startet „Glen or Glenda„, Woods Erstlingswerk.

„Der Aufbau von Ed Woods Erstlingswerk „Glen or Glenda?“ (1) gilt allgemein als sehr verwirrend. Besonders unmotiviert in diesem Film voller aberwitziger Szenen ist die von Bela Lugosi verkörperte Figur: Sie zieht unsichtbare Fäden und sagt verblüffende Dinge. (..) Anhand zweier Fälle behandelt er zwei Probleme: Transvestitentum (Glen/Glenda) und Transsexualität (Alan/Anne).“ (arte)

Wer sich davon erholt hat, erfreut sich um 3:00 Uhr an der Rache des Würgers, der im Original den schönen Titel „Bride of the Monster“ trug:

„Der verrückte Wissenschaftler Dr. Vornoff plant die Erschaffung einer atomaren Übermenschenrasse. Sein hünenhafter Diener Lobo soll ihm neue Opfer für seine Experimente besorgen.“ (ebd.)

Ja das ist ganz große Klasse. Wer sich dunkel an den Namen Ed Wood erinnert, momentan aber damit nichts anfangen kann: Es gab einen gleichnamigen Film von Tim Burton, eine Art Biographie über Ed Wood, mit Johnny Depp in der Hauptrolle. Dort wurde noch der Höhepunkt des Woodschen Schaffens, „Plan 9 from Outer Space„, thematisiert, der Einigen als schlechtester Film der Welt gilt. Also, Freunde des Trash: Recorder an – so schnell gibt’s das nicht wieder. Und Dank an Arte, diese Perlen, wenn auch zu aberwitziger Zeit, zu senden.

Wiederholungen: Glen or Glenda am 26.12. um 03:00.

Photoshop in HTML schmeissen bei Arte

Mittwoch, 10. September 2008

Und wieder ein „Relaunch“, daß einem die Tränen kommen. War die Website des TV-Senders Arte bisher noch verhältnismäßig kundenfreundlich (man hat sogar gut mit dem Weißraum gearbeitet und nicht den gesamten Bildschirm vollgemüllt), tobte sich beim Relaunch irgendeine Agentur aus und versuchte, den Auftraggeber mit der kompletten Adobe-Palette zu beindrucken. Leider ist das Ergebnis u.a. durch die gegenseitige Überlagerung von Flash, DHTML und Marquee-Bereichen sowie Javaskript-Arien dermaßen erschreckend, daß nicht nur der Browser kurz vorm Kollabieren steht. Angesichts der Summen, die bei solchen Projekten verbrannt werden, fragt man sich, ob das jemand abgenommen hat, bevor man die Website auf die Kundschaft losließ. Oder guckt das wieder kein Schwein?[TM] Beim „Deutschen Sport Fernsehen“ (DSF) war die Agentur gleich konsequent: Den Sender guckt tatsächlich kein Schwein, folglich wird der komplette Webauftritt gleich in Flash entwickelt und läuft auch nur da ab. Katastrophal, aber völlig egal.